Fredenbeck gewinnt deutlich beim DHK Flensborg – Samstag kommt Potsdam

Der VfL Fredenbeck holte sich mit dem deutlichen 36:27-Sieg (17:10) beim DHK Flensborg den ersten Saisonsieg in der 3. Liga/Staffel A. Jonas Buhrfeind war mit neun Toren der erfolgreichste Werfer neben einem ganz starken Sebastian Spark zwischen den Pfosten des VfL Fredenbeck.
Das Team von Trainergespann Andreas Ott und Igor Sharnikau trat an der Förde mit einem dezimierten Kader an. Neben den verletzten Stammspielern, Jakob Ritscher und Jesper Müller, fehlten mit Max Linus Dede und Tim Fock plötzlich zwei weitere Stammspieler.
Obwohl die Gäste nur drei Alternativen auf der Bank hatten, machten sie während der gesamten Partie viel Tempo. Mit der offensiven 5:1-Abwehr störte der VfL den Flensburger Spielaufbau schon früh. Richtige Torchancen ergaben sich für die Gastgeber daher oft nur auf den Außenpositionen. Dank der insgesamt knapp 20 Paraden von VfL-Keeper Sebastian Spark setzte sich Fredenbeck schon im ersten Durchgang vorentscheidend ab. Nach den starken Abwehraktionen war der Aufsteiger aus Niedersaschen auch über den Konter erfolgreich. Mit einfachen und sicheren Kreuzen im Rückraum traf der VfL von allen Positionen. Dabei glänzten im Rückraum besonders Jonas Buhrfeind (9 Tore) und Jan Redecker (4), der mit seinen verzögerten Sprungwürfen den gegnerischen Keeper immer wieder ausguckte. Über 8:4 (17. Min) setzte sich Fredenbeck zur Pause mit 17:10 ab.

Im zweiten Durchgang reagierte der DHK mit einer offensiveren Abwehr. Doch auch die 4:2-Variante konnte Fredenbecks Lauf nicht mehr stoppen. Daniel Jonas Buhrfeind bescherte Fredenbeck mit seinem Treffer in der 36. Minute erstmals eine Zehn-Tore-Führung zum 23:13. In dieser Phase gelangen in der offenen Deckung der Gastgeber auch sehenswerte Anspiele an Kreisläufer Michel Brassait (4 Tore). Neuzugang Pelle Fick war mit schönen Treffern und Tempogegenstößen sieben Mal erfolgreich. In der letzten Minute erzielte Maximilian Lens sogar einen Kempa-Treffer zum 36:25.
„Wir hatten heute nur einen Kreisläufer dabei. Wir sind hier wirklich mit einem Restkader hergefahren. Heute hat es gutgetan, von der ersten Minute an geführt zu haben. Sebastian Spark hat überragend gehalten. Das hat uns ein sicheres Gefühl in der Abwehr gegeben. Wenn man die ganze Zeit führt und man bemerkt, dass der Gegner nicht mehr herankommt, dann kommt so ein Spiel zustande, in dem alles gelingt “, sagte Fredenbecks Trainer Andreas Ott auf der Pressekonferenz gleich nach dem Spiel.

Am Sonnabend hängen die Trauben für den VfL Fredenbeck wieder deutlich höher, wenn mit dem 1. VfL Potsdam einer der Favoriten in die Geestlandhalle kommt. Anpfiff ist um 19:30 Uhr, Einlass nach der 2G-Regel. Obwohl eine Zuschauertribüne nicht zur Verfügung steht, haben wir mit der 2G-Regel nun genug Plätze für die Handball-Fans in der Geestlandhalle.

Im dritten Heimspiel geht es am Sonnabend gegen den klaren Favoriten dieser Staffel. Die bisherigen Ergebnisse sprechen für sich: 36:22 gegen Schwerin, 34:26 in Altenholz. Und dann gab es letzte Woche auch noch das Derby gegen den Kooperationsparter Berlin. Mit 33:25 gewann Potsdam das Spiel.

Im Rahmen der Kooperation mit den Reinickendorfer Füchsen Berlin haben die Potsdamer seit Saisonbeginn einen prominenten Trainer. Bob Hanning hat bei unseren Gästen das Traineramt übernommen. Ziel unserer Gäste ist nach zwei verpassten Aufstiegschancen in einem neuen Anlauf den Sprung in die 2. Bundesliga zu packen. Nach dieser Kooperation erhielten die fünf ehemaligen Berliner (Tim Freihöfer, Lasse Ludwig, Marcel Nowak, Maxim Orlov und Robin Heinis) jeweils einen Vertrag beim VfL.

Dreh- und Angelpunkt im Team unserer Gäste ist Spielmacher Maxim Orlov. Der Mann mit der Nummer 22 erzielte letzte Woche gegen die Füchse zehn Feldtore. Auf den Halbpositionen sieht es ebenso gut aus: Karl Roosna (rechts) und Matthes Langhoff (links) trafen in Altenholz je sieben Mal. Das schnelle und druckvolle Spiel im Rückraum gibt dem Tabellenführer dann natürlich auch gute Möglichkeiten für die freigespielten Außenspieler. David Cyrill Akakpo nutzte im letzten Spiel diese Freiräume auf der rechten Seite zu sieben Feldtoren. Am Kreis schwer zu halten (weil sehr durchschlagskräftig) ist Rolando Urios Gozalez.

Tore Fredenbeck: Sievert 2, Buhrfeind 9, Sharnikau 2, Huckschlag 3/1, Fick 7, Brassait 4, Redecker 4, Lens 2, Redecker 4 und Möller 3.

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