Toller Kampf gegen Tabellendritten Füchse Berlin II

Da hat diesmal nicht viel gefehlt… Mit 26:27 verlor der VfL Fredenbeck am Sonnabend sein letztes Heimspiel der Vorrunde in der 3. Liga gegen den Tabellendritten, Reinickendorfer Füchse Berlin II.Die Gastgeber gerieten gleich in den ersten zehn Minuten in einen 1:5-Rückstand. Nach einer Umstellung in der Abwehr lief es besser: Fynn Sievert bzw. Laurenz Reiners störten als vorgezogene Spitze den Spielaufbau der Berliner früh. Die Gäste standen oft am Rande des Zeitspiels und wurden somit auch zu unvorbereiteten Würfen gezwungen. Das Konzept ging auf. Beim 5:7 schaffte der VfL den Anschluss. Allerdings vergaben die Fredenbecker zu viele Chancen. Insgesamt waren es 18 Fehlwürfe, die die Gäste immer wieder in Ballbesetz brachten. Nach der 13:9-Pausenführung setzten sich die Berliner phasenweise mit sieben Toren ab. Das Spiel schien schon gelaufen. Doch die jungen VfLer zeigten Moral und kämpften sich noch einmal heran. Unter dem Jubel der 300 Zuschauer, die es in der Schlussphase nicht mehr auf den Sitzen hielt, gelang Fynn Sievert schließlich der Ausgleich zum 26:26. Am kommenden Sonntag findet das letzte Spiel der Vorrunde statt. Im Nachholspiel ist der VfL zu Gast beim Stralsunder HV. Am 26. März startet Fredenbeck dann in der Abstiegsrunde mit einem Heimspiel gegen den TV Bissendorf-Holte. Dann geht es um Punkte gegen den Abstieg, was natürlich sehr schwer sein wird, da zwei andere Teams voraussichtlich jeweils mit 4 Punkten Vorsprung ins Rennen gehen werden.

VfL-Tore: Sievert 3, Buhrfeind 2, Sharnikau 3, Fick 9/2, Brassait 4, Kratzenberg 1, Müller 3, Reiners 1.

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