Vier Neuzugänge für die Saison 2020/21

Auch in der handballfreien Zeit – am 8. April wurde das vorzeitige Ende der Handballsaison 2019/2020 vom Präsidium des HVN verkündet – möchten wir Sie und euch über die aktuellen Gegebenheiten und Geschehnisse in unserer ersten Herren und der Handball GmbH informieren.Wie die regionalen Zeitungen bereits berichteten, haben die Corona-Krise und alle ihre Folgen große Lücken in den Finanzplan der Handball GmbH gerissen. Wir stehen, wie viele andere kleine und mittelständische Unternehmen, vor einer Herausforderung, wie die wenigsten von uns sie bisher zu bewältigen hatten.

Geschäfte mussten von einem Tag auf den anderen geschlossen, Hygienevorschriften innerhalb von kürzester Zeit umgesetzt werden. Gleichzeitig, mit der Schließung aller Schulen und Kindergärten, standen besonders berufstätige Eltern vor einer zusätzlichen Aufgabe. Wir wünschen an dieser Stelle allen Betroffenen viel Kraft und Geduld in dieser schweren Zeit und hoffen, dass wir möglichst schnell zu unserem Alltag zurückkehren können.

In der letzten Zeit wurde in der Handball GmbH nach Lösungen gesucht, wie die fehlenden finanziellen Mittel, die in ihrer Summe die Insolvenz des Unternehmens bedeutet hätten, durch Einsparungen und alternative Einnahmequellen beschafft werden können. Alle Spieler der ersten Herren sind bereit, zum Teil oder sogar vollständig auf Ihre Gehälter zu verzichten, staatliche Förderungen in Form von Kurzarbeitergeld wurden beantragt. Mit der Nachricht der drohenden Insolvenz formierte sich gleichzeitig eine Gruppe von Spielern und Unterstützern der ersten Herren: gemeinsam wurden die „Retter-Shirts“ gestaltet, Spendenaufrufe in den sozialen Medien platziert und eine Versteigerung organisiert. Retter-Shirts und –Polos können für 20 bzw. 30 € bei David Oppong bestellt werden, unter dem Link http://ebay.us/6eC7i9?cmpnld=5338273189 gelangt man zur Versteigerung unseres Geestlandhalle-Wegweisers.

Trotz allem sind wir weiterhin auf die Hilfe von Sponsoren angewiesen. Besonders freuen wir uns deshalb über die Zusagen regionaler Unternehmen für die Unterstützung in der nächsten Saison. Wir bedanken uns auf diesem Wege bei der Stader Gehwegreinigung GmbH, der Stadtwerke Stade GmbH, EDEKA Euhus in Fredenbeck und Kutenholz, dem Steuerbüro Sven Schröder, sowie Firma Hans J. Heinemann. Besonders in diesen Zeiten sind wir froh und stolz, dass wir auf die Unterstützung unserer langjährigen Sponsoren hoffen dürfen.

Durch die Corona-Krise haben wir Zeit gewonnen, um uns bereits jetzt auf die nächste Saison zu schauen. So können wir schon heute die ersten personellen Veränderungen in der ersten Herren verkünden:

Vier Neue beim VfL Fredenbeck

Beim VfL Fredenbeck dreht sich das Personalkarussell. Geschäftsführer David Oppong meldete vier Neuzugänge. Vier Spieler verlassen das Oberliga-Team.

Vom SV Beckdorf kehrt Karol Moscinski (zweites Foto unten) für mindestens zwei Jahre zurück zum VfL. Der Rückraumspieler erzielte in dieser Serie 133 Tore und belegte in der Torschützenliste der Oberliga Rang fünf. Im Jahr zuvor wurde er mit dem TSV Bremervörde sogar Torschützenkönig der Staffel – 198 Treffer erzielte er. „Karol hat in den vergangenen zwei Jahren einen großen Schritt nach vorn getan“, freut sich Oppong über das Comeback.

Zweiter Neuzugang ist Tim Schlichting (erstes Foto oben), der ebenfalls schon im Trikot des VfL spielte. 2016 holte Andreas Ott den damals 21-jährigen nach Fredenbeck. Schlichting spielt als Linkshänder auf der rechten Außenposition. Für die linke Seite gibt es mit Fynn Sievert aus der A-Jugend des HSV Hamburg einen weiteren Neuzugang. Fynn wird beim VfL ein freiwilliges, soziales Jahr absolvieren.

Und schließlich dürfen sich die VfL-Fans auch weiterhin auf die Reflexe und Motivationsschübe von Keeper Szymon Krol freuen. Als Not am Mann war, half er in diesem Jahr in der ersten Mannschaft aus – und zählte zu den besten Spielern. Krol unterzeichnete einen Vertrag für ein Jahr plus Option auf Verlängerung.

Mit Ole Richter, Lennart Fuhr (beide in die zweite Mannschaft) sowie Paul Mbanefo und Mikkel Obel Thomsen verlassen vier Spieler das Team.