Corona-Krise trifft den VfL Fredenbeck auch wirtschaftlich

Die Corona-Krise mit ihren wirtschaftlichen Folgen hat nun auch die Oberliga-Handballer des VfL Fredenbeck erreicht. Der Handball-GmbH fehlen die Einnahmen aus vier Heimspielen sowie Beiträge einiger Sponsoren, die durch die Corona-Krise selbst wirtschaftlich angeschlagen sind.David Oppong, Geschäftsführer der GmbH, spricht von rund 40 000 Euro, die nach aktuellem Stand am Ende der Saison fehlen werden. Damit sei auch die Teilnahme in der kommenden Oberliga-Saison offen. „Wir hoffen darauf, dass die von der Bundesregierung zugesagten Hilfen für kleine Unternehmen auch uns schnell aus der misslichen Lage helfen“, sagte Oppong. Einen Antrag werde man in der nächsten Woche stellen. Die Mannschaft zieht bereits jetzt mit. „Alle sind bereit, in der Krise auf ihre Gehälter zum größten Teil zu verzichten.“

Für den Fall, dass eine Insolvenz nicht zu vermeiden ist, wird geklärt, ob ein Spielbetrieb unter der Führung des Hauptvereins, VfL Fredenbeck, aufgenommen werden kann. Denn der Lizenzträger beim Bremer Handballverband ist der VfL Fredenbeck, nicht die GmbH. Vorstand und Mitglieder des Vereins müssten dem allerdings zustimmen und die die wirtschaftlichen Risiken tragen.

Ob in dieser Saison noch gespielt wird, soll erst am 8. April vom Bremer Handballverband entschieden werden. Bis dahin hoffen Spieler, Verantwortliche und Fans auf die finanzielle Unterstützungen. „Jede Zuwendung hilft uns, sollten Sie den VfL unterstützen wollen, melden sich gerne per Mail david.oppong@vfl-fredenbeck.de!“, sagte Oppong.